<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901</id><updated>2009-10-13T00:40:40.956-07:00</updated><title type='text'>HOMO Aestheticus</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default?orderby=updated'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;orderby=updated'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>178</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-5495473524986651598</id><published>2009-06-25T17:29:00.000-07:00</published><updated>2009-06-25T18:19:03.441-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaftlicher Gesprächkreis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DAAD'/><title type='text'>Wissenschaftlichen Gespraechskreises (WGK) in Seoul</title><content type='html'>&lt;p&gt;Gestern bin ich zum ersten mal zum wissenschaftlichen Gesprächkreis (WGK) gegangen. Die von der Deutschen Botschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und dem Goethe-Institut Korea zusammen organisierte Veranstaltung "moechte eine Plattform sein,&lt;br /&gt;um aktuelle Themen aus Wissenschaft, Forschung und Technologie in deutscher Sprache zu diskutieren", heißt es in offizieller Einladung, die ich per-Email erhalten hatte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da waren insgesamt c.a. 20 Leute, Koreaner waren mehr als die Hälfte. Was mich gestern abend irritiert hat, war die für mich völlig überraschende "familiäre" Atmosphäre dieser wissenschaftlichen Veranstaltung. Da gab es keine richtige Einführung von der Seite des Organisators; der Verantwortliche, vermutlich von DAAD, fühlte sich vor dem Publikum nicht einmal sich vorstellen zu müssen, so ich nicht wußte, wer dieser Herr mit Anzug sei und warum er das erste Wort ergreift, das allerdings völlig unvorbereitet und spontan geschieht wie etwa in einem Familien-Fest.  Dies war auch der Fall für den nächsten Sprecher, der dem Publikum erzählen sollte, wie es dazu gekommen ist, dass Dr. Harald Weilnboeck, der eigentliche Redner gerade einen Vortrag hält. Dies geschieht ebenso in derartig "familiär", als höre ich eine Geschichte des Bräutigams, der erzählt, wie er seine Braut getroffen hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbstverständlich hat er auch nicht selbst vorgestellt, so ich bis zum Ende der Diskussion keine Ahnung hatte, wer dann dieser Herr ist, der auch die Diskussion "moderiert" hat. Als dieser "Moderator" soagar die Vorstellung des Redners dem Vortragende überlassen hat - "Sie können von sich selbst reden"!, was aber nicht geschieht - war meine Verwirrung größer. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vermutlich liegt es daran, dass sowohl die Organisatoren als auch das Publikum längst von einander so gut kennt, dass man denkt, sich die "Formalitäten", die sonst in solchen öffentlichen Veranstlaungen erforderlich sind, ersparen zu können. Daraus ergibt sich diese für mich aber seltsame "familiäre Atmosphäre" des wissenschaftlichen Gesprächkreises, die gerade nicht günstig ist, der Veranstaltung eine gewisse Ernsthaftigkeit zu verleihen, geschweige denn eine "Wissenschaftlichekeit", die von den Organisatoren doch groß geschrieben ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-5495473524986651598?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/5495473524986651598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=5495473524986651598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5495473524986651598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5495473524986651598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/06/wissenschaftlichen-gespraechskreises.html' title='Wissenschaftlichen Gespraechskreises (WGK) in Seoul'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-5444666681236890502</id><published>2009-06-16T08:04:00.000-07:00</published><updated>2009-06-16T08:25:18.936-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wohnung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Apartment in Seoul'/><title type='text'>Stadt wie Wilde</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Sje36oYF-nI/AAAAAAAAAJI/VkA-wk2JepM/s1600-h/P090607003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347945300424522354" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Sje36oYF-nI/AAAAAAAAAJI/VkA-wk2JepM/s400/P090607003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Was die Landschaft der Stadt, besonders in Satelliten-Städte wie Yong-In, bestimmt, ist nicht das langfristige Plan. Zunächst baut die Baufirma die Hochhäuser, Apartments, auf dem Grundstück, den sie von den kleinen Bauern gekauft hatte, obwohl da keine Infrastruktur wie Straße, U-Bahn-Linie, Schule usw. gibt. Denn die Baufirma weiß zu gut, wenn die Menschen in Vielzahl in jene Hochhäuser einziehen, werden die zuständigen Behörde gezwungen, solche Einrichtungen mit Staatsgeld aufzubaunen haben. Dass dies gar nicht nach dem lanngfristigen Plan geschieht, steht auf der Hand. Die Straßen müssen fast in aller zwei Jahren neu gebaut werden, da immer mehr Apartments aufgebaut werden. Die etwa vor wenigen Jahren aufgebauten Laden-Gebäude entlang dem Apratments-Komplex werden wieder abgerissen, um die Straße, gebaut ebenso vor wenigen Jahren, zu erweitern.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dadurch entsteht eine seltsame Stadtlandschaft, die aber fast wie Wildnatur aussieht. Die Berge von Apartments ragen hintereinander wie aufgestellte Dominos und man verliert leicht in jenem Jungle von Hochhäuser sein eigenes Zuhause, wenn man den Namen nicht richtig merkt.    &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-5444666681236890502?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/5444666681236890502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=5444666681236890502' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5444666681236890502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5444666681236890502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/06/stadt-wie-wilde.html' title='Stadt wie Wilde'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Sje36oYF-nI/AAAAAAAAAJI/VkA-wk2JepM/s72-c/P090607003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-1413874267912066149</id><published>2009-06-05T02:07:00.000-07:00</published><updated>2009-06-06T22:06:03.766-07:00</updated><title type='text'>Eingewöhnung am eigenen Heimat</title><content type='html'>Seit meiner Ankunft hier begann ein schwieriger Eingewöhnungsprozess an meinem eigenen Heimatland, der gar nicht weniger anstrengend der in meiner ersten Eingewöhnungesphase in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst muss ich vor allem ein Handy besorgen, da in Korea ohne Handy gar nichts anfangen kann. Man kann nicht nur unerreichbar sein, was für Jobsuchender wie ich fatal sein sollte, sondern man kann aber auch etwas nicht im Internet einkaufen, keine Quittung im Supermarket bekommen usw. Es ist für mich seltsam genug, dass ich ein ganz schickes Handy von Samsung, mit dem man nicht nur telefonieren, TV-Sehen, Internet surfen, Musik-Hören, Foto machen, sagar Übersetzen und mit Bilder-telefnonieren usw. kann, kostenlos kriege, wenn ich einen 12 monatigen Vertrag schließe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach muss ich mir eine sogenannte "Verkehrskarte" besorgen, mit der ich alle öffentlichen Verkehrsmittel wie klein Minibus, Bus, U-Bahn fahren, auch bei Laden bezahlen und auch telefonieren kann. Alles wird mit der digitalen Karte bezahlt, alle meine Tätigkeiten hier werden irgendwie so registriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Wohung, wo ich wohne, in einem Komplex-Hochhaus "Appartments" auf der Satelitenstadt Seoul liegt, wo die ganze Reihe von Hochhäuser statt der Berge, die deswegen gänzlich abgetragen wurden, umgedrungen sind, habe ich mich bereits drittes mal verrirt. Ich konnte nichts sehen, welches Appartment hinter einem Hochhaus steht, daher ich bin völlig orientirungslos fast drei Studen lang die Strassen verlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer der Tatsache, dass die Menschen hier die Sprache sprechen, die ich auch verstehen kann - obwohl es gibt immer die Wörter, von denenen ich keine Ahnung habe, was sie bedeuten sollen, oder missverstehen muss. Heute habe ich im Bus ein Schulmädchen gehört, das sagt "Ich bin müde am meisten in der Welt!" - besteht immer noch viel zu viel, woran ich mich neu gewöhnen oder lernen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem es stellt sich heraus, dass ich nicht mehr denselben starken Magen habe wie die Einheimischen. Nachdem ich mit meiner Familie das übliche koreanische Essen - alles scharf mit Chilli-Sauce! - gegessen habe, habe ich bis den Magenschmerz. Ich musste mich wieder auf das Brot zugreifen. Allerdings ist ja hier gar nicht einfach, richtiges Brot zu kaufen. Im Super-Markt gibt es nur weißes und sehr weiches Brot, alles sauber geschnitten oder Muffin. Käse auf der Theke am Mart sind alle nur Schmel-Käse und kein Schinken...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-1413874267912066149?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/1413874267912066149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=1413874267912066149' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/1413874267912066149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/1413874267912066149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/06/eingewohnung-am-eigenen-heimat.html' title='Eingewöhnung am eigenen Heimat'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8368058103647265329</id><published>2009-06-03T07:01:00.000-07:00</published><updated>2009-06-03T07:03:05.049-07:00</updated><title type='text'>Heimkehr!</title><content type='html'>Nun bin Ich zurück in Seoul....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8368058103647265329?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8368058103647265329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8368058103647265329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8368058103647265329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8368058103647265329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/06/heimkehr.html' title='Heimkehr!'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-706513894928325986</id><published>2009-04-29T11:53:00.000-07:00</published><updated>2009-04-29T12:48:09.837-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verlassen Deutschland'/><title type='text'>Kündigungen</title><content type='html'>Da das Ende meines Aufenthalts in Deutschland näher rückt, muss ich vieles kündigen, was bis jetzt mir ein "anständiges" Leben ermöglicht hatte. Es kommt mir aber so vor, als schneide ich all die Schnure, die mein Leben hier bis jetzt gestützt hatte, eins für eins ab. Ich werde damit frei beweglich, frei, um hier zu verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächt wurde ich aus der Uni exmatikuliert, da mein Studium mit der letzten Dispuation  tatsächlich fertig ist. Ich bin nun kein Student mehr, habe kein Semesterticket, keine Mensa-Karte. Ich war als Student nach Deutschland gekommen und war bis jetzt nur noch als Student, aber bin nun endlich zum ersten mal kein Student mehr. Ein komisches Gefühl entstand in mir als die Exmatrikulationsbestätigung wie ein Entlassungsbrief zu mir kam. Eigentlich mußte ich mein Nicht-Mehr-Student-Sein zelebrieren können, aber stattdessen fühle ich mich irgendwie verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die jetzige Wohnung, in der ich fast sechs Jahre lang lebe,  habe ich zum Ende Mai gekündigt. Ich muss noch, nachdem meine Habseligkeit - meistens nur die Bücher - nach Korea geschickt worden sind, die Wände und Decke neu streichen und alle Flecken und Kalk im Badezimmer entfernen, damit ich meine Kaution unversehrt zurück bekommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach musste ich auch meine Krankenversicherung kündigen. Diese Chipkarte hatte mir Blinddarm-Operation und zweimalen Krankenhausaufenthalt von mir und unzähligen Besuche zum Kinderartzt meiner Kinder gewährleistet, was einen Teil meines Lebens in Deutschland ausmacht, das auch in meinem Körper seine Spur hinterlassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich musste ich gestern mein Visum kündigen, genauer gesagt, es wurde aber gekündigt, weil mit dem Ende des Studiums die Gültigkeit meines Visums zum Studienzweck automatisch erlöscht. Stattdessen habe ich eine vorläufige "Grenzübertrittsbescheinigung" bekommen, die ich bei "der Passkontrolle anlässlich der Ausreise" vorlegen sollte. So wird das Ende meines Deutschlandsaufenthalts sowie meine Ausreise offiziell bei Ausländerbehörde registriert und vorgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/SfioxC4Y20I/AAAAAAAAAHA/AkuoRr9hBgI/s1600-h/DSCN1980.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/SfioxC4Y20I/AAAAAAAAAHA/AkuoRr9hBgI/s400/DSCN1980.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330195719533419330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist die deutsche Bundespolizei verpflichtet, zu prüfen, ob Ich, der nun nichts anderes genannt als  "der oben genannte Ausländer", tatsächlich am 01. 06 die Bundesrepublick Deutschland verlassen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Sfipxy0yayI/AAAAAAAAAHI/WCo2L4GONHk/s1600-h/DSCN1984.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Sfipxy0yayI/AAAAAAAAAHI/WCo2L4GONHk/s400/DSCN1984.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330196831914847010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt noch Internet und Telephone, die ich zu leitzt zu kündigen habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-706513894928325986?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/706513894928325986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=706513894928325986' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/706513894928325986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/706513894928325986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/04/kundigungen.html' title='Kündigungen'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/SfioxC4Y20I/AAAAAAAAAHA/AkuoRr9hBgI/s72-c/DSCN1980.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8600593897092280969</id><published>2009-04-22T01:24:00.000-07:00</published><updated>2009-04-22T03:03:35.484-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zwischen Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Übersetzung'/><title type='text'>Dolmetschen im Minister-Gespräch</title><content type='html'>Übersetzen und Dolmetschen für Deutsch-Koreanisch-Deutsch hatte ich bereits vielmals gemacht. Es war aber meistens im Geschäfts-, oder Tourismusbereich, wo ich z.B., für die Samsung Fernsehrohr-Fabrik in Berlin (die jetzt nicht mehr gibt) gelegentlich eingesetzt wurde, um die Kommunikation zwischen koreanischen und deutschen Ingenieur oder ein firmeninternes Konferenz, an dem sowohl die koreanischen als auch die deutschen Mitarbeiter teilnahmen, zu ermöglichen. Zwar hatte ich einmal vom deutschen auswärtigen Amt einen Auftrag bekommen, die für die von ihm eingeladenen koreanischen Politiker zu dolmetschen, aber damals war ich mehr City-Guider gewesen als Dolmetscher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich der diesjährigen Hannover Industrie Messe, wo Korea als Partnerland teilnimmt, gibt es viele, sehr viele Gelegenheiten, als Dolmetscher zu arbeiten, da nicht nur über 600 koreanischen Unternehmen mit ihren über tausende Mitarbeiter zur Zeit in Hannover bleiben, sondern auch die vielen Treffen von den hochrängigen deutschen Politiker mit koreanischen Kollegen stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins davon war das Treffen von dem deutschen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie mit dem koreanischen Minister für Knowledge Economy (wie seltsam ist dieser Name!) Ich bin von dem deutschen BM kurzfristig beauftragt worden, mich für es als Dolmetscher einzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Se7aNq4vFjI/AAAAAAAAAG4/u5ThK-ZV32I/s1600-h/Auftrag+copy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 523px; height: 368px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Se7aNq4vFjI/AAAAAAAAAG4/u5ThK-ZV32I/s400/Auftrag+copy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327435337611286066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Bearbeiterin dieses Auftragsbriefes nicht einmal meinen richtigen Namen schreiben konnte, fand das Treffen nach einem kleinen Hin und Her - ob es abgesagt werden sollte oder nicht - doch wie geplant statt; nur von deutscher Seite kam der parlamentarische Staatssekretär Hartmut Schauerte statt des Ministers. Außer ihm waren auch der deutsche Botschafter in Seoul und der koreanische Botschafter in Berlin anwesend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war Dolmetschen in solchem offiziellen staatlichen Treffen zwischen hochrängigen Politiker ganz zum ersten Mal. Eine nervöse Spannung ist vorprogrammiert. Ich schauderte vor dem Gedanken; ob vielleicht wegen meiner "nicht-richtigen" Übersetzung das Minister-Treffen zu einem politischen Eklat führen könnte, denn dieses Treffen hat auch einen Charakter der gerade nicht leichten Verhandlung zwischen Korea und Deutschland, die um das Korea-EU Freihandelsabkommen in einigen Konfliktpunkte unterschiedliche Standpunkte vertreten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine "richtige", also diplomatische Übersetzung ist vonnöten, die möglicherweise hart klingenden Wörter vermeidet, dennoch die jeweiligen Interesse deutlich zum Ausdruck bringt. Was diese ohnehin schwierige Aufgabe für mich komplizierter macht, ist die Tatsache, dass ich nicht von koreanischer, sondern von deutscher Seite beauftragt wurde, um die Wörter des deutschen Politikers in Koreanisch zu übersetzen, also gegenüber dem koreanischen Minister die deutschen Interesse zu vertreten. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich Verräter oder Doppelspione.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt auf die Frage an, wie ich die "Übersetzung" und Übersetzer in solcher Situation definiere. Handelt es sich bloß um eine mechanische, ja fast automatische Übertragung einer Sprache zur andere, wofür der Übersetzer überhaupt keine Verantwortung zu tragen braucht? Ist es dann richtig, zu denken, Übersetzer sei wie eine Übersetzungs-Maschine, die für die eingesprochene Sprache so schnell wie möglich eine Entsprechung findet und sie wieder zum Sprechen bringt? Oder soll der Übersetzer selbst der aktive Handelnde sein, der  Interesse des Sprechers, dessen Sprache er übersetzen soll, gegenüber den Anderen engagiert vertreten und verteidigen soll? Oder soll der Übersetzer lieber ein Vermittler sein, der durch seinen Wortwahl für Übersetzung die Konflikte zwischen den Entgegensetzenden zu schlichten versuchen soll? Ist es aber nicht eine Anmaßung, eine Überheblichkeit des Übersetzers?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese und anderen Gedanken kamen, vor und während, auch nach dem Minister-Gespräch durch meinen Kopf hindruch, die ich desweiteren gerne nachdenken möchte. Das Minister-Gespräch durch meine Teilübersetzung - da auch die koreanische Seite ihren Dolmetscher hatte - hat doch schließlich gut geklappt. Es war eine seltene, für mich sehr ausgiebige Erfahrung, von der ich viel gelernt habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8600593897092280969?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8600593897092280969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8600593897092280969' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8600593897092280969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8600593897092280969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/04/dolmetschen-im-minister-gesprach.html' title='Dolmetschen im Minister-Gespräch'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_6cgcM8j5Tww/Se7aNq4vFjI/AAAAAAAAAG4/u5ThK-ZV32I/s72-c/Auftrag+copy.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-3095348514570824349</id><published>2009-04-07T00:20:00.000-07:00</published><updated>2009-04-07T01:47:05.072-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kommunikation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='koreanische Kommunikation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='westliche Kommunikation'/><title type='text'>Kommunikation mit Einsicht</title><content type='html'>Den Westen, die sich mehr als einmal über die koreanische Kommunikationsweise irritiert haben, werde ich die Lektüre eines Artikels ausdrücklich empfehlen; es handelt sich um ursprünglich einen Zeitungsartikel, der von dem berühmten inzwischen verstorbenen koreanischen Kolumnist "Lee, Kyu-Tae" geschrieben ist. Titel des Artikels, der selbst in aktuellem koreanischen Schulbuch für Gymnasiaten zu lesen ist, heißt ; "헛기침으로 백마디 말을 한다"  ("Sprechen hunderte Wörter mit Räuspern").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor charakterisiert dort die Kommunikationsweise von Koreaner mit dem Wort "Kommunikation mit Einsicht". Eine Schwiegermutter, die zu ihrem Enkelchen sagt "Willst du auf meinen Schoß?" meint aber nicht, dass sie sich gerne mit ihren Enkeln knuddeln möchte. Sondern sie gibt damit ihrer Schwiegertochter, die ihr Kind im Arm hält, eine indirekte warnende Hinweise, dass sie die Wäsche, die zum Trocknen im Hof aufgehängt sind, nach Hause bringen soll. Wenn die Schwiegertochter ohne Wort den Hund schlägt oder Hühner schimpft, heißt es, dass sie damit ihrer Schwiegermutter fordert, im Garten einige Gemüse zu pflücken usw.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kommunikation hier findet nicht durch die direkte Mitteilung seines Inneren - Wunsch, Message an dem Partner, Gefühl usw. - statt. Das eigentliche Message wird nicht unmittelbar vermittelt, sondern versteckt unter einem harmlos erscheinenden Anspielen. Um an dieser Kommunikation teilnehmen zu können, muss man in der Lage sein, das in jenem völlig belanglosen Handlungen verstecktes Message oder Wunsch des Partners heraus zu lesen. Diese tief-hermeneutische Fähigkeit, den wahren inneren Wunsch des Parners hinter den sichtbaren Äußerungen auf die Spur zu kommen, nennt der Autor der Kolumne "Einsicht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie unterschiedlich ist diese Art "Kommunikation mit Einsicht" von der, die in westlicher Kultur praktiziert ist, kann man leicht feststellen. Für den Kommunikationstheretiker Niklas Luhmann z.B., ist die Unterscheidung von Wahrnehmung und Kommunikation "von erheblicher Bedeutung". Wunsch, Gefühl oder ungeäußertes Message eines Gegenübers, die wir etwa an seinen Miene, nuanciertem Wörterwahl oder Stimme usw., wahrnehmen könnten und für die genannte "Kommunikation mit Einsicht" enorm wichtig ist, sind aber nach Luhmann von eigentlicher Kommunikation zu unterscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn diese Wahrnehmung "bleibt zunächst ein psychisches Ereginis ohne kommunikative Existenz. Sie ist innerhalb des kommunikativen Geschehens nicht ohne weiteres anschlußfähig. Man kann das, was ein anderer wahrgenommen hat, nicht bestätigen und nicht widerlegen, nicht befragen und nicht beantworten. Es bleibt im Bewußtsein verschlossen und für das Kommunikationssystem ebenso wie für jedes andere Bewußtsein intransparent." (Niklas Luhman, Was ist Kommunikation?, in Aufsätze und Reden, Reclam, S.98.). Eine Kommunikation ist es also nicht, wenn die Beteiligten nur aufgrund ihrer Wahrnehmung die verborgenen Message des Gegenüber "vermuten" und demnach reagieren und handeln würden, sondern sie fängt erst an, wenn einer mit "besonderem Entschluß" sein Inneres ausdrücklich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mitteilt, &lt;/span&gt;damit sein Message für anderes Bewußtsein transparent wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es möglich ist, dieses unterschiedliche Kommunikationsmodell - "Kommunikation mit Einsicht" und "Kommunikation durch bewußte Mitteilung" - jeweils als "koreanisches" und als "westliches" zu charakterisieren, dann erscheint mir fast selbstverständlich, dass dazwischen so viele Schwierigkeiten liegen, die zu durch irgendwelchen dritten Weg zu überwinden gilt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-3095348514570824349?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/3095348514570824349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=3095348514570824349' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/3095348514570824349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/3095348514570824349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/04/kommunikation-mit-einsicht.html' title='Kommunikation mit Einsicht'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8979246385681476236</id><published>2009-04-05T01:39:00.000-07:00</published><updated>2009-04-05T02:31:14.119-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Differenz zwischen Sprache'/><title type='text'>Nein  oder Ja?</title><content type='html'>Was mich beim Lernen deutscher Sprache am meisten verwirrt hat, ist der unterschiedliche Modus der Antwort im Deutschen und Koreanischen auf die Frage mit Negativum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage "Hast du keinen Hunger?" gibt es im deutschen Sprachgebrauch zwei möglichen Antworten;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Nein&lt;/span&gt;, ich habe keinen Hunger."&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Doch&lt;/span&gt;, ich habe Hunger."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Koreanischen, wo ich mich gewöhnt hatte, antwortet man auf dieselbe Frage - "너 배 안 고프니?" - wie folgt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Ja&lt;/span&gt;, ich habe keinen Hunger." ("응, 배 안고파")&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Nein,&lt;/span&gt; ich habe Hunger.  (아니, 배 고파.")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat mir sehr lange gedauert, mich an dem deutschen Sprachmodus zu gewöhnen, nachdem ich sehr vielen Mißverstädnisse und Fehler durcherlebt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun woher kommt dieser Unterschied?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der sprachlichen und grammatischen Ebene ist es im Deutschen unvorstellbar, dass in einem Satz die Gegensätzlichkeit  von Bejahung und Negativum - "Ja" und "keinen (Hunger)" - gleichzeitig vorkommt. Wenn man "keinen Hunger" hat, muss dieses Negativum im Satz konsequent bleiben mit "Nein", während aber im Koreanischen dieser scheinbare Widerspruch erlaubt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint mir, da aber etwas wesentlicher Unterschied liegt als nur grammatischer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fall der deutschen Antwort - "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nein&lt;/span&gt;, ich habe keinen Hunger" - wird die Frage selbst - "Hast du keinen Hunger?" nicht in diesem "Nein" bezogen. Worauf dieses "Nein" bezieht, ist nur der Zustand des Sprechers, dass er "keinen" Hunger hat. In diesem Fall richtet sich die Aufmerksamkeit des Gefragten auf seinen Zustand, ob er Hunger hat oder nicht, und er antwortet mit "Nein" oder "Doch", indem er über &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seine eigene&lt;/span&gt; Befindlichkeit dem Fragenden Kund gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich dazu wird im Koreanischen die Frage als solche - "Hast du keinen Hunger?" - in Antwort bezogen, indem man mit "Ja" zunächst den fragenden Satz selbst bejaht; "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja&lt;/span&gt;, ich habe keinen Hunger." Hier wird der Blick des Gefragten zunächst auf die Frage selbst und er gibt Antwort, indem er nur seine Beziehung zu der Frage äußert.         &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus könnte man vielleicht sagen, dass im genannten deutschen Sprachgebrauch das Ich als Subjekt seiner inneren Empfindung im Zentrum steht, während der koreanische Sprachgebruach die Menschen eher dazu führt, zunächst die Fragenden mit ihrer Frage zu berücksichtigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8979246385681476236?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8979246385681476236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8979246385681476236' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8979246385681476236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8979246385681476236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2009/04/nein-oder-ja.html' title='Nein  oder Ja?'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-653250923874080156</id><published>2005-05-08T15:07:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.271-07:00</updated><title type='text'>강우석 영화의 아나키즘</title><content type='html'>강우석 감독의 영화 &lt;실미도&gt;와 &lt;공공의 적&gt;을 보다. 그의 나이브한 아나키즘이 그대로 드러나고 있는 영화들.  그가 그려내는 세계 속에선 기존에 존재하고 있는 조직들은 그 조직의 최말단에 위치하고 있는 행위주체들과 대립하고 있다. 실미도의 훈련책임자와 훈련 하사관, 그리고 훈련병들은 자신들이 속해있는 정치조직과 대립하며, 강력계 형사가 속해있는 검찰조직들은 또한 늘 그들과 대립한다. 진실은 저 조직에 있지않고 그 조직의 최말단에서 묵묵히, 조금은 비합법적이고 폭력적으로라도, 임무를 수행하고 있는 저 약한 사람들에게 있다. 그들의 ‚벌거벗은, 솔직한 진리’는 그들이 속해있는‚외면적이며 위압적인, 권위적 조직’들 속에서 억압받고, 고통받으며, 그에 항거하고 있다.  그러한 그들에겐 따라서 저 비진리와 고통의 원천인 조직이 정해놓은 규율, 법칙, 명령들은 다만 그들의 ‚피땀흘리며 살아가는 삶’을 질곡하고, 가로막으며, 진실을 부인하거나 은폐하는데만 기여한다. 진실은 오히려 그러한 비진리를 조롱하고, 파괴하며, 엿멋이는데서 생겨난다. 강우석이 꿈꾸는 유토피아에선 그리하여, 저 말단의 개인들이, 처음엔 적대적으로 여겨졌던 훈련병과 기간병들이, 형사와 마약상인, 칼잡이들이 서로 우애를 쌓고 협조하며, 그 어떤 저 위의 조직의 간섭과 방해와 음모로부터 해방된채, 자유롭게 자발적으로 살아가는 세계일 것이다.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;강우석이 그려내는 이러한 세계의 나이브함은 우리가 잠시만 과연 저 ‚진실과 비진실’의 범위가 어디까지인가하는 질문만 던져본다면 금새 폭로되고만다. 왜, 실미도의 훈련대장은 저 조직의 일부가 아닌가, 강력계 반장은? 왜, 저 진실과 비진실의 범위는 주인공들에게 유리하게만 설정되는가. 만일 실미도의 훈련대장과 강력계 반장 역시 저 비진실의 조직의 구성원이었다면, 저 주인공들은 과연 자신들의 세계를 그나마라도 펼쳐 보일 수 있었을까. 아니면, 강우석은 저 진실의 필연적인 파급효과 같은 걸 생각했던 것일까. 진실은, 진리는 억지로 노력하지 않아도, 사람들을 감화시켜, 스스로 승리할 것이라고? 마치 처음엔 적대적이었던 강력계 반장과 훈련 하사관이 나중에 우리편이 되듯이?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-653250923874080156?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/653250923874080156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=653250923874080156' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/653250923874080156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/653250923874080156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/blog-post_9917.html' title='강우석 영화의 아나키즘'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-2173941292683935522</id><published>2005-05-08T15:04:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.258-07:00</updated><title type='text'>Vergessen, Gedächtnis und Kinder</title><content type='html'>Alles, was nicht vergessen wird, macht man krank. Was peinliches, was sich leidendes, was mich kränkte, soll schnell wie möglich vergessen werden, damit das Leben leicht wird. Wer immer noch an verlorenen Chance, gestorbenen Eltern, verschwundene Wertsache erinnert, wirft er er sich selbst vo, sich hasst oder immer wieder selbst die Krfat des Lebens wegnimmt. So ein ungesundes Leben, so ein historischer Mensch ist, so Nietsche, die Krankheit zum Tode. Jene schwere Krankheit von Kierkegaard, die Unfähigkeit, sich selbst zu vernichten, tritt bei Nietzsche wieder vor unter dem Namen der Geschichte, böser Gedächtnis, sich Nie-Vergessen-Können oder Wollen. Dieses ungesundes, sich schadendes Wesen ähnelt sich dem, wer unter Schlaflosigkeit leidet ; „Ein Mensch, der duch und durch nur historisch empfinden wollte, wäre dem ähnlich, der sich des Schlafens zu enthalten gezwungen würde, oder dem Tiere, das nur vom Wiederkäuen und immer wiederholtem Wiederkäuen leben sollte...es gibt einen Grad von Schlaflosigkeit, von Wiederkäuen, von historischem Sinne, bei dem das Lebendige zu Schaden kommt und zuletzt zugrunde geht, sei es nun ein Mensch oder ein Volk oder einen Kultur.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vergessen streicht Nietzsche groß. Wer vergisst, leidet nun nicht an Vergangenheit. Wer immer wieder vergisst, macht auch die Gültigkeit alter Werte, Norm wertlos und ungültig, weil er sich daran nicht erinnert. Darüber hinaus schafft der Vergessene dadurch einen neuen Wert, neuen Maß des Gutes und Böses, alles, was man spielerisch neu erfinden kann. Während der Kamel sich immer nieder kniet, beladen sich alles, was verlangt wird, und mit diesen schweren Ladungen die Wüste herumlaufen, behauptet sich erst der Löwe, indem er dem Drache, der „Du-sollst“ heißt, mit „Ich will“ gegenübersteht. Er gewinnt sich daher die Freiheit, die nur durch schweren, heftigen Kampf gewonnen werden kann. Trotzdem ist der Löwe noch nicht der Schaffende. Ihm fehlt noch die Kraft des Vergessens. Er gewann zwar die Freiheit, aber kein Neubeginn. Erst das Kind ist der höchsten Stufe des Geistes gewachsen ; „Aber sagt, meine Brüder, was vermag noch das Kind, das auch der Löwe nicht vermochte? Was muss der raubende Löwe auch noch zum Kind werden? Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-sagen. Ja, zum Spiele des Schaffens, meine Brüder, bedarf es eines heiligen Ja-sagens: seinen Willen will nur der Geist, seine Welt gewinnt sich der Weltverlorene.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn2" name="_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;„Der Schlaf klopft mir auf mein Auge : da wird es schwer. Der Schlaf berührt mir den Mund: da bleibt er offen. Wahrlich, auf welchen Sohlen kommt er mir, der liebste der Diebe, und stiehlt mir meine Gedanken: dumm stehe ich da wie dieser Lehrstuhl. Aber nicht lange mehr stehe ich dann : da liege ich schon.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn3" name="_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu Nietsche ist das Vergessen für Walter Benjamin fast eine Sünde. Die Vergagenheit, besonders die Leiden des Menschen soll nicht vergessen werden, obwohl der Strom der Geschichte, die Fortschritt genannt, es immer und immer erschwert. Vergangenheit sollte immer wieder erinnert werden, immer wieder vergegenwärtigt werden, damit die Leiden, Schmerz des Menschen zumindest in Jeztzeit tröstet wird.&lt;br /&gt;„Die allerhöchste Fähigkeit im Produzieren von Ähnlichkeiten aber hat der Mensch. Ja, vielleicht gibt es keine seiner höheren Funktionen, die nicht eintscheidend durch mimetisches Vermögen mitbestimmt ist. Dieses Vermögen aber hat eine Geschichte, und zwar im phylogenetioschen so gut wie im ontogenetischen Sinne. Was letzteres angeht, so ist das Spiel in vielen seine Schule. Zunächst einmal sind Kinderspiele überall durchzogen von mimetischen Verhaltungsweisen, und ihr Bereich ist keineswegs auf das beschränkt, was wohl ein Mensch vom andern nachmacht. Das Kind spielt nicht nur Kaufmann oder Lehrer sondern auch Windmühle und Eisenbahn.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn4" name="_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Friedrich Nietzsche : Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben, in Unzeitgemäße Betrachtungen, Insel VERLAG 2000, 99.&lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn2" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref2" name="_ftn2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Friedrich Nietzsche : Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen. Stuttgart 1969, 27.&lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn3" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref3" name="_ftn3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Friedrich Nietzsche : Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen. Stuttgart 1969, 29.&lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn4" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref4" name="_ftn4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Walter Benjamin : Lehre vom Ähnlichen, in Medienästhetische Schriften, Frankfurt am Main 2002, 117.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-2173941292683935522?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/2173941292683935522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=2173941292683935522' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/2173941292683935522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/2173941292683935522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/vergessen-gedachtnis-und-kinder_08.html' title='Vergessen, Gedächtnis und Kinder'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8305266868724143088</id><published>2005-05-10T04:32:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.247-07:00</updated><title type='text'>Unterschied der Kultur, Amerika und Deutschland</title><content type='html'>Das unterschiedliche Verfahren der Wissenschaft zwischen Deutschland und America : In Europa wird die Genese und Geltung dessen, was da ist, gefragt. Nämlich, Woher stammte es und in welchem Zusammenhang, und ob es überhaupt legitim oder gültig, wahr, sinnvoll. Im Gegensatz dazu wird diese Frage der Genese und Geltung des Existierende in Amerika nicht gefragt. Das, was jetzt existiert und bereits vorhanden ist, ist schon deshalb legitim und gültig, weil es existiert. Die Wissenschaft beginnt nun wohl mit dem Akzeptieren dieses Vorhandenseins, ohne zu fragen oder nach zu denken, wie es entstanden ist, ob es legitim ist. Die amerikanische Weise der Wissenschaft setzt voraus, alles, was bereits vorhanden ist, während die in Europa zunächst dessen Genese und Geltung in Frage stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat auch damit zu tun, dass in Amerika die Geschichte der Wissenschaft nicht die Voraussetzung dessen nötig ist, um überhaupt an eine Diskussion über ein Problem teil zu nehmen. Man braucht nicht, zu wissen, was die anderen oder Vorgänger darüber gedacht und gesprochen haben. Man kann über alles seine Meinung sagen, gleichgültig ob er die geschichtlichen Kenntnisse darüber hat. Dabei beruht er nur auf das vorhandene Wissen, was er bereits hat und dessen Summe sozusagen ‚Public Opinion’ ausbildet. Public Opinion ist nicht die Folge des kritischen Denkens, das, was bereits vorhanden ist, unter Prüfung stellt. Public Opinion bildet sich durch Akzeptieren der vorhandenen, existierenden Gedankengefüge. Sie ist das einzige Maßstab der (gesellschaftliche) Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als in europäischem Gericht, wo die Anwälte und Verteidiger versuchen, die fachlichen, kritischen Urteiler zu überzeugen mit Beweise, Verfahren und Argumente, appellieren die amerikanischen Anwälte und Verteidiger an die Beschworenen, die sich aus ganz normalen Leute bilden, die jene ‚Public Opinion’ vertreten sollen, die gar nicht die kritischen Beobachter sind. Für die Beschworenen ist effektiver, die Grausamkeit des Täters oder die Leiden des Opfers möglichst lebendig darzustellen, als die trockne Beweisführung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8305266868724143088?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8305266868724143088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8305266868724143088' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8305266868724143088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8305266868724143088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/unterschied-der-kultur-amerika-und_10.html' title='Unterschied der Kultur, Amerika und Deutschland'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-6260341036190139189</id><published>2005-05-14T06:17:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.233-07:00</updated><title type='text'>마법의 언어, 독일어</title><content type='html'>독일에 사는 외국인으로서 내게 독일어는 나를 전 세계의 사람들과 연결시켜 주는 ‘만국 통용어’다.&lt;br /&gt;여기서 나는 중국, 일본, 베트남, 대만 등에서 온 아시아인은 물론, 프랑스, 영국, 스페인, 헝가리 등 유럽인, 러시아, 터키, 그리스, 이집트, 수단, 모로코, 페루 등 그야말로 전 세계에서 온 다양한 사람들과 모두 독일어로 대화를 나눈다.&lt;br /&gt;그러다 보니 독일어는, 어쩌면 죽을 때까지 말 한 마디 나누어보지 못했을 이 다양한 나라의 많은 사람들과 서로 통할 수 있게 해주는 마법의 언어 같다.&lt;br /&gt;나처럼 학업을 위해서건, 일 때문에 머무르는 직업인이건 타국에 살고 있는 사람들은 이방인이라는 자의식을 통해 같은 처지의 다른 외국인들에 대해 눈에 보이지 않는 어떤 동류의식을 갖는다. 이러한 동류의식은 그러나 그들 사이의 서로 다른 피부색, 서로 다른 문화와 언어의 이질성을 넘어서지 못하는 한 그저 막연한 동정으로만 머물게 될 것이다.&lt;br /&gt;이 모든 이질성과 차이를 넘어 서로 이해하고 소통할 수 있게 해주는 공통의 언어가 있을 때 비로소 동류의식은 하나의 구체적인 연대 감정으로 발전한다. 아이러니컬하게도 공통의 언어는 그들을 이방인으로 만드는 바로 그 타국의 언어다.&lt;br /&gt;언어가, 한 언어를 사용하는 언어 공동체를 그와는 다른 언어를 쓰는 사람들과 구별시킴으로써 배타적 소속감을 강화시키는 매체라는 건 잘 알려진 사실이다. 이로 인해 언어는 인종과 종교의 차이와 더불어 서로 다른 문화권 사이의 갈등과 대립을 촉발하고 유지시키는 조건으로 작용하기도 한다.&lt;br /&gt;그러나, 언어는 또한 문화 간 대화와 이해의 매체로 기능하기도 한다. 반목하고 경쟁하며 눈을 흘길지도 몰랐을 서로 다른 나라 사람들이, 태어나 자라난 곳의 모국어가 아니라 현재 살고 있는 나라의 언어를 통해 국경을 초월하는 연대감을 경험한다는 것이 좋은 예다. 여기서 언어는 배타와 차이가 아니라 결속과 통합의 역할을 한다.&lt;br /&gt;케밥 가게의 맘 좋은 터키 아저씨는 독일인에겐 어림도 없는 덤을 아시아인에게 주기도 하고, 베트남 상점 아줌마는 외국인에겐 물건값을 깎아주기도 한다.&lt;br /&gt;주말이면 집 앞 놀이터에선 불가리아의 빅키와 중국아이 올리버, 러시아 출신의 자미르, 포르투갈 태생인 아드리아나, 팔레스타인의 모하메드가 검은 머리칼을 가진 우리 아이들과 평화롭고 사이좋게 뛰논다. 집에선 각자 모국어를 쓰는 저 아이들을 서로 어울려 놀 수 있게 하는 것도 마법의 언어 독일어다.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-6260341036190139189?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/6260341036190139189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=6260341036190139189' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6260341036190139189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6260341036190139189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/blog-post_14.html' title='마법의 언어, 독일어'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-6870157194359156689</id><published>2005-05-21T09:17:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.220-07:00</updated><title type='text'>Tagebuch als Subjektivierungsmittel</title><content type='html'>Schreiben und Lesen konstituiert das Subjekt, indem es dem Schreibende jene Möglichkeit eröffnet, alle wahrnehmbare Dinge, Ereignisse auf sich selbst bezogen zu betrachten und Selbst die innere Empfindungen und Gedanke sorgsam zu folgen und zu reflektieren. Dadurch gewann der Schreibende nicht nur die Reflexivität, sondern auch einen Status des Beobachter des Beobachters und zwar über sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schreibende beobachtet sich selbst, indem er das schreibt, was er gesehen, gehört und erlebt hat, und zuglich ist er der Lesende dessen, war er geschrieben hat; er beobachtet das schreibende-Selbst, indem er liest, was er schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schreibende, der zunächst mit dem Lesen des von anderen Geschriebnen begann, ist daher der Leser, der daran gewöhnt ist, dessen Blick über das Geschriebene hinaus in dessen Hintergrund hineinzudrängen. Der Blick des Tagebuch-Schreibende, der auch Leser ist, richtet sich daher auf den Hintergrund dessen, was er gerade schreibend liest. Dieser Schreibenden-Leser versucht, hinter dem Geschriebenen durch zu dringen. Insofern ist sein Blick der vom Detektiv, der anhand der sichtbaren Indizien das Unsichtbare erraten und schließlich entpuppen will, der darum immer abduktiv hypothetisch denkt. Dieser alles hypothetisierende Blick macht die Welt einen Ort, wo alles Sichtbares ein Zeichen, ein Index, eine Spur dessen ist, was auf das Unsichtbare, Vergangene hinweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sagt Foucault, der Tagebuchschreibende als die Menschen der Vergangenheit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-6870157194359156689?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/6870157194359156689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=6870157194359156689' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6870157194359156689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6870157194359156689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/tagebuch-als-subjektivierungsmittel_21.html' title='Tagebuch als Subjektivierungsmittel'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-463888091354608012</id><published>2005-06-01T13:40:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.205-07:00</updated><title type='text'>Lacan und Ausländer, die auf Fremdsprache sprechen müssen</title><content type='html'>„Ich kann nämlich meinen Gegner mit einer Bewegung täuschen, die konträr zu meinem Schlachtplan läuft, diese Bewegung übt dann ihre täuschende Wirkung eben nur in dem Maße, wie ich sie in Wirklichkeit produziere, und zwar für meinen Gegner. In den Sätzen aber, mit welchen ich mit ihm in Friedensverhandlungen trete, ist das, was in diesen ihm vorgeschlagen wird, an einem dritten Ort anzusiedeln, der weder mein Sprechen noch mein Gesprächspartner ist. Dieser Ort ist nichts anderes als der Ort der signifikanten Konvention“.&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes mal wenn ich auf Deutsch spreche, kriege ich immer Angst davor, das, was ich sage, ganz unabhängig von meinem Willen, verkannt zu werden. Diese Sprache, die ich täglich sprechen muss, um mich zu verständigen, bringt mir immer ein Risiko des Gegenteils mit, da ihre signifikante Konvention mir durchaus fremd ist. Was und wie ich auf Fremdsprache, also auf Deutsch sage, gleitet widerwillig in diese signifikante Konvention ein, wirkt von sich selbst. Was ich gesagt habe wird nun nach dieser Wirkung der signifikanten Konvention der deutschen Sprache her empfunden und erweckt einen bestimmten Eindruck. So spricht hier nicht ICH, sondern diese fremde Kette der Signifikanten der deutschen Sprache. Ich und meine Subjektivität reduziert sich dadurch auf ein Klischee oder Stereotyp, die für Fremder mit komischen Akzente vorbereitet waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Jacque Lacan : Das Drängen des Buchstaben im Unbewussten oder Die Vernunft seit Freud. In Das Werk, Hg. von Jacques-Alain Miller, 1991 Weinheim, Berlin, S.51.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-463888091354608012?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/463888091354608012/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=463888091354608012' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/463888091354608012'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/463888091354608012'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/06/lacan-und-auslander-die-auf_01.html' title='Lacan und Ausländer, die auf Fremdsprache sprechen müssen'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-4111963969154392234</id><published>2005-06-01T14:07:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.194-07:00</updated><title type='text'>Ästhetische Interesse und der Wille zur Weltveränderung</title><content type='html'>Er ist eine Pathos, das nicht mit Haben, sondern mit bloßem Sein des Gegenstandes verbunden ist. Im Gegensatz zu Sammler, der sich wünscht, die gewollten Sache zu sich zu nehmen und zu haben, begnügen sich die Ästhetiker bloß durch Feststellung, dass die schöne Sache in der Welt tatsächlich existieren. Eine schöne Blume da draußen auf der Straße, eine hübsche Frau, die nicht mir gehört, genügt um eine ästhetische Freude zu verschaffen. Das sie auf der Welt so existieren, dass ich sie wahrnehmen kann, reicht es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist auch der Grund, warum das ästhetische Urteil leicht politisch bis zu revolutionär werden kann. Sammler kann sich den schlechten Zustand der Welt wohl ertragen, solange die von ihm geschätzte Sammelsache sich in seinem Schrank befinden. Aber die Homo Aestheticus, die an dem Sein der Dinge auf der Welt Freude findet, werden unzufrieden und unerträglich, wenn die Dinge der Welt, der Zustand der wahrnehmbaren Welt verschlechtert wird. Er hätte gerne die Dinge der Welt, die Verhältnisse der Dinge selbst verändern wollen, da an deren Dasein seinen Wert liegt. So kann die Lust an Sein, und zwar die Begierde nach So-Sein der Welt zur politischen Motivation der Weltveränderung werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-4111963969154392234?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/4111963969154392234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=4111963969154392234' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/4111963969154392234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/4111963969154392234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/06/asthetische-interesse-und-der-wille-zur_01.html' title='Ästhetische Interesse und der Wille zur Weltveränderung'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-6208548821774889649</id><published>2005-06-03T13:10:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.183-07:00</updated><title type='text'>Dilemma der Liebessemantik</title><content type='html'>"Ich will, was du willst." Es ist die Formel der heutigen Liebessemantik, so sagt Niklas Luhmann in &lt;em&gt;Liebe als Passion&lt;/em&gt;.&lt;liebe&gt;&lt;liebe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die doppelte Reflexivität, die aus der Kommunikation selbst heraus entwickelt wurde, hatten einen Sinn in der Zeit, wo die anonym gewordenen Individuen eine Kommunikationsform gewünscht hatte, wo ihre sonst eingeschlossen zu bleibende Subjektivität ins System der andere Individualität hineinzu gehen und mit dem Kommunikationspartner eine intime Beziehung schließen kann. Aus diesem Bedürfnis her ist jene Liebessemantik als Kommunikationsmedium entstanden und wurde bis ihre Spitze entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So nötig gewesen war jene Semantik der Liebe auch immer, ist sie jetzt nun zu einem wichtigen Faktor der Ratlosigkeit der Liebe geworden. Man ist nun in Liebesbeziehung auf die Ratlosigkeit gestoßen und die Liebe als Kommunikation staut sich wegen jener hochgetriebenen Reflexivität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich wünsche, was du wünscht!". Wenn die beiden Partner sich wünschen, was ihren Partner wünscht, können sie gar nicht handeln, bis einer von beiden dem Wunsch des Anderen nachgeht. "Ich möchte, was du mir wünscht", aber was du mir wünscht, ist immer mein Wunsch, obwohl ich wünsche, was du wünscht usw... Wie kann man aus diesem Widerspruch der Selbst-Referentialität des Anderen herauskommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dadurch, dass man nun endlich ohne Rücksicht auf den Wunsch des Anderen handelt? Aber so geht nicht, weil dies die Grundlage jener Liebessemantik, also die Grundvoraussetzung heutiger Liebesbeziehung auslösen würde. Wenn einer ohne Rücksicht auf anderen, dessen Verleztbarkeit, Empfindung usw. handeln würde, bedeutet es, er den anderen nicht mehr liebt. Denn die heutige Liebessemantik liegt gerade in "Einbeziehen des Anderen in meinem Leben selbst". Wenn einer ein Gefühl hat, dass im Leben des Partner keinen Platz für sich hätte, liegt es nah, diese Liebe nicht mehr hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese so gestaute, gestopfte Kommunikation läuft unter der Rollenverteilung zwischen Partner. Handelnde und Beobachter. Einer soll handeln, genau gesagt, einer soll durch seine Handlung dem Partner zeigen, dass sein Leben immer mit Rücksich auf den Partner läuft. So wird der andere zum Beobachter. Liebe oder zumindest das Gefühl des Geliebtsein muss von Beobachter bestätigt werden. Der Beobachter beobachtet, ob der Handelnde tatsächlich ihn liebt, indem der Handelnde in seiner Handlung auf den Beobachter Rücksicht nimmt. So will die Liebespartnerin eines Seitenspung, dass er endlich mal von seiner Frau scheden lasse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings kommt es meistens vor, dem Beobachter die beobachteten Handlungen des Partner immer unzufrieden sind. Dem Beobachter erscheint der Handelnde zu egoistisch und rücksichtlos, weil seine Handlung nur von außen Seite her beobachtet wird. Er beschwert sich daher bei Handelnde, dass er ihn nicht liebt, dies wiederum den Handelnde veranlässt, zu denken, der Beobachter als Partner zu egoistisch ist in Bezug auf sein Leben. Der Handelnde denkt, der Partner denke gar nicht an meinem Leben, der Lage der Handlung und daher an mich selbst, und daher zu egoistisch sei. So platzt sich jene Spannung irgendwann auf, führt es meistens zu Ende der Beziehung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-6208548821774889649?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/6208548821774889649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=6208548821774889649' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6208548821774889649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/6208548821774889649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/06/dilemma-der-liebessemantik_03.html' title='Dilemma der Liebessemantik'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-974523889282542991</id><published>2005-05-31T13:43:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.168-07:00</updated><title type='text'>Kant und Ehe</title><content type='html'>Ehe in christlicher Tradition war bis Reformation ein Sakrament gewesen, begründet durch eine neutestamentliche Parabel, wo die Ehe mit dem Verhältnis zwischen Jesus und Kirche vergleichen wurde. Die Unauflöslichkeit der Ehe wurde mit der Formel »…bis dass der Tod Euch scheidet…« definiert und der eigentliche Zweck der Ehe war die Zeugung von Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir dies in Auge behalten, wird es deutlich, wie radikal und sensationell Kants Gedanke von Ehe war, die er in 1797 erfassten Schrift „Die Metaphysik der Sitten“ erläutert hatte. Hier lehnt Kant ganz deutlich die christliche Lehre der Ehe ab, stellt eine neue, in der Zeit fast revolutionäre Auffassung gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst stellt er den schon längst religiös begründeten Zweck der Ehe in Frage. Sollte eine Ehe wirklich nur auf die Zeugung des Kindes bezwecken? Nein, sagt Kant. "Kinder zu erzeugen und zu erzielen mag immer ein Zweck der Natur sein...aber dass der Mensch, der sich verehelicht, diesen Zweck sich vorsetzen müsse, wird zur Rechtmäßigkeit dieser seiner Verbindung nicht erfordert ; denn sonst würde, wenn das Kinderzeugen aufhört, die Ehe sich zugleich von sich selbst auflösen."[1]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Der Grund, warum das Christentum Zweck der Ehe auf Kindererzeugung reduziert hat, ist klar, wegen des problematischen Verhältnis der Sexualität. Die treuen Christen dürfen keineswegs in die fleischliche Lust verfallen, wenn auch sie in einer festen Beziehung zwischen Geschlechtern stehen; der Geschlechtsverkehr darf nur zur Sicherung der Nachkommenschaft zwischen Ehe ereignen, deren Erfüllung der eigentliche Zweck der Ehe sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Philosoph des kategorischen Imperativs scheint dies zu scheinheilig gewesen zu sein. Von ihm wird die Ehe einer Gemeinschaft zugeordnet, die ihr Zweck in sexueller Gelegenheit hat. Diese „Geschlechtsgemeinschaft (commercium sexuale)“, so Kant, wird entstanden zum „wechselseitigen Gebrauch, den ein Mensch von eines anderen Geschlechtsorgane und Vermögen macht."[2] Wozu macht ein Mensch eigentlich von eines anderen Geschlechtsorgane Gebrauch? Na klar, zum sexuellen Genuss! „der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss“[3].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochinteressant ist, dass Kant unter dieser Geschlechtsgemeinschaft nicht nur die von Menschen mit anderem Geschlecht, sondern die von Menschen mit gleichen Geschlecht und die von Mensch und Tiere versteht, wenn auch er die Letzte für unnatürlich hält ; „Geschlechtsgemeinschaft ist ...entweder ein natürlicher (wodurch seines Gleichen erzeugt werden kann), oder unnatürlicher Gebrauch, und dieser entweder an einer Person eben desselben Geschlechts, oder einem Tiere von einer anderen als der Menschen-Gattungen“[4]. Wir können daraus vermuten, dass Kant bereits die Homosexualität und auch Geschlechtverhältnis mit Tier bekannt gewesen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz seiner Unterscheidung des natürlichen Gebrauchs (des anderen Geschlechtsorgan) von unnatürlichem, dem die Homosexualität und Geschlechtsverhältnis mit Tier gehört, stellt Kant hier offenkundig klar, dass die Ehe nichts anders als eine Geschlechtsgemeinschaft, also die zum Zweck sexuellen Genuss beschlossene Beziehung ist. So wird die Ehe definiert als "die Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts zum lebenswierigen wechselseitigen Besitz ihrer Geschlechtseigenschaften."[5]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings ist Kant der Meinung, die Ehebeziehung soll trotz allem immer noch gesellschaftlich verpflichtend gelten, wenn auch nicht religiös ist. "Es ist nämlich, auch unter Voraussetzung der Lust zum wechselseitigen Gebrauch ihrer Geschlechtseigenschaften, der Ehevertrag kein beliebiger, sondern durchs Gesetz der Menschheit notwendiger Vertrag, d.i. wenn Mann und Weib einander ihren Geschlechteigenschaften nach wechselseitig genießen wollen, so müssen sie sich notwendig verehlichen, und dieses ist nach Rechtsgesetz der reinen Vernunft notwendig."[6]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wenn Ehe nun nicht mehr eine Beziehung ist, die vom Gott selbst verbundene, daher von Menschenhand nicht lösbar sein sollte, sondern bloß zum sexuellen Genuss entstandene Gemeinschaft ist, warum sollen wir die Ehe trotzdem als „durchs Gesetz der Menschheit notwendiger Vertrag“ annehmen? Tritt Kant an dieser Stelle wieder hinter der christlichen Ethik zurück?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kants Forderung auf Ehevertrag beruht sich aber nicht auf religiöser Lehre wie Unauflöslichkeit der Ehe. Sie ist die notwendige Folge seiner Idee der untastbaren Persönlichkeit des Menschen, die Kants Auffassung von Ehe von den anderen unterscheidet.Nach Kant entsteht beim "Gebrauch von Geschlechtsorganen des anderen" unvermeidlich die Verdinglichung des Menschen, die nur durch gesetzliche Gewährleistung des wechselseitigen Genuss ausgeglichen werden kann. Diese Gedanke entfaltet Kant durch eine etwa fetisch klingende Argumentation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was uns zum sexuellen Genuss bringt, so Kant, ist eigentlich nicht eine ganze Person, sondern nur „ein Gliedermaß am Menschen“, nämlich die Geschlechtsorgane, wie in Definition der Geschlechtsgemeinschaft deutlich wird. Beim sexuellen Akt bietet daher eine Person zum Genuss des anderen lediglich ihre Geschlechtsorgane an und dadurch wird jene Person auf ihren Körperteil reduziert und verdinglicht. „Der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss, zu dem sich ein Teil dem anderen hingibt. In diesem Akt macht sich ein Mensch selbst zur Sache, welches dem Rechte der Menschheit an seiner eigenen Person widerstreitet.“[7]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kant zufolge kann diese Verdinglichung des Menschen beim sexuellen Akt, diese Verletzung der Persönlichkeit nur dadurch kompensiert werden, "dass, indem die eine Person von der anderen, gleich als Sache, erworben wird, diese gegenseitig wiederum jene erwerbe ; denn so gewinnt sie wiederum sich selbst und stellt ihre Persönlichkeit wieder her."[8]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wechselseitigkeit, Gleichheit der Hingebung und Annehmung beim sexuellen Akt stellt daher bei Kant eine entscheidende Bedingung dar, die die fetistische Verdinglichung des Menschen überwindet und dadurch die verletzte Menschlichkeit und Persönlichkeit des Menschen beim Sex wieder herstellt, dies zu gewähren ist die Rolle des Ehevertrags sein soll. „folglich ist die Hingebung und Annehmung eines Geschlechts zum Genuss des andern nicht allein unter der Bedingung der Ehe zulässig, sondern auch allein unter derselben möglich.“[9]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[1] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 24.&lt;br /&gt;[2] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 24.&lt;br /&gt;[3] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 25.&lt;br /&gt;[4] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 24.&lt;br /&gt;[5] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 24.&lt;br /&gt;[6] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 24.&lt;br /&gt;[7] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 25.&lt;br /&gt;[8] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 25.&lt;br /&gt;[9] I. Kand : Die Metaphysik der Sitte, § 25.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-974523889282542991?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/974523889282542991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=974523889282542991' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/974523889282542991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/974523889282542991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/05/kant-und-ehe_31.html' title='Kant und Ehe'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-253190699572017753</id><published>2005-06-10T16:01:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.159-07:00</updated><title type='text'>Kritik der Philosophie</title><content type='html'>"Die Vernunft erzeugt die Eigenliebe, und die Reflexion macht sie stark; sie läßt den Menschen sich auf sich selbt zrückzuziehen; sie schneidet ihn von allem ab, was ihn stört und ihn betrübt. Es ist die Philosophie, die ihn vereinzelt; sie bewirkt, dass er beim Anblick eines leidenden Menschen insgeheim sagt ; &lt;&lt;stirb,&gt;&gt;. Nur noch die Gefahren für die gesamte Gesellschaft können den ruhigen Schlaf des Philosophen stören und ihn aus seinem Bett reißen. Man kann unter seinem Fenster ungestraft einen Mitmenschen hinmorden: er braucht sich nur die Ohren zuzuhalten und sich einige Argumente auszudenken, um die Natur, die in ihm aufbegehrt, daran zu hindern, sich mit demjenigen zu identifizieren, den man umbringt." (Jean Jacque Rousseau : Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen, Reclam, S. 63)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So eine schmerzliche Kritik an Vernunft und Philosophie!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-253190699572017753?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/253190699572017753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=253190699572017753' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/253190699572017753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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src='http://photos1.blogger.com/img/276/5657/400/P8240138.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-4767344998707870550?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/4767344998707870550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=4767344998707870550' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/4767344998707870550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/4767344998707870550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/06/ddr_18.html' 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/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8628687183122614560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8628687183122614560' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8628687183122614560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8628687183122614560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/06/fff_18.html' title=''/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total 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Im Gegensatz zu Sammler, der sich wünscht, die gewollten Sache zu sich zu nehmen und zu haben, begnügen sich die Ästhetiker bloß durch Feststellung, dass die schöne Sache in der Welt tatsächlich existieren. Eine schöne Blume da draußen auf der Straße, eine hübsche Frau, die nicht mir gehört, genügt um eine ästhetische Freude zu verschaffen. Das sie auf der Welt so existieren, dass ich sie wahrnehmen kann, reicht es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist auch der Grund, warum das ästhetische Urteil leicht politisch bis zu revolutionär werden kann. Sammler kann sich den schlechten Zustand der Welt wohl ertragen, solange die von ihm geschätzte Sammelsache sich in seinem Schrank befinden. Aber die Homo Aestheticus, die an dem Sein der Dinge auf der Welt Freude findet, werden unzufrieden und unerträglich, wenn die Dinge der Welt, der Zustand der wahrnehmbaren Welt verschlechtert wird. Er hätte gerne die Dinge der Welt, die Verhältnisse der Dinge selbst verändern wollen, da an deren Dasein seinen Wert liegt. So kann die Lust an Sein, und zwar die Begierde nach So-Sein der Welt zur politischen Motivation der Weltveränderung werden.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Es gibt aber auch eine ästhetische Unlust. Ein Unwohl oder Unmut, Unzufriedenheit mit der Anwesenheit der Welt. Es ist insofern ästhetisch, als es mit eigenen Interessen nichts zu tun hat. Es gibt keine erklärbaren Gründe, warum wir gerade mit den Dingen, Menschen unzufrieden, ja gar ärgerlich sind, bloß dessen Anwesen macht uns unwohl, nervös und übel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses ästhetische Ärgernis kann man mit Zupancici als göttliches Genießen nennen, weil sein Wesen in negativer Weise in Selbstgenugsamkeit oder Selbstzufriedenheit liegt ; „der Hysterische findet seine Befriedigung in der Nicht-Befriedigung, in jenem Nichts, das für ihn den Wert des göttlichen Genießens hat. Sowohl der Glaubensakt wie der Akt der überstürzen Realisierung münden in jene Selbstzufriedenheit.“&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a title="" style="mso-footnote-id: ftn1" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=12748116#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Elena Zupancici : Reale der Illusion, S.116.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-9192894792160440563?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/9192894792160440563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=9192894792160440563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/9192894792160440563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/9192894792160440563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/07/asthetische-interesse-und-der-wille-zur_01.html' title='Ästhetische Interesse und der Wille zur Weltveränderung'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-912266530128710280</id><published>2005-07-02T15:49:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.116-07:00</updated><title type='text'>Fruanekörper als Gegenstand der Entschleiern und Eröffnung</title><content type='html'>Andrea Versalius&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/img/276/5657/640/I-B-1-01.jpg"&gt;&lt;img class="phostImg" src="http://photos1.blogger.com/img/276/5657/480/I-B-1-01.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist der Körper der Frauen immer ein Gegenstand der Öffnung gewesen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-912266530128710280?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/912266530128710280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=912266530128710280' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/912266530128710280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/912266530128710280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/07/fruanekorper-als-gegenstand-der_02.html' title='Fruanekörper als Gegenstand der Entschleiern und Eröffnung'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-5556551719856475667</id><published>2005-07-02T15:53:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.107-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>De formato foetu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frankfurt, 1631. Copperplate engraving. National Library of Medicine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giulio Casserio&lt;br /&gt;(ca. 1552-1616)&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/276/5657/640/I-D-4-01.jpg'&gt;&lt;img border='0' class='phostImg' src='http://photos1.blogger.com/img/276/5657/480/I-D-4-01.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-5556551719856475667?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/5556551719856475667/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=5556551719856475667' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5556551719856475667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/5556551719856475667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/07/de-formato-foetu_02.html' title=''/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8979158694037769011</id><published>2005-07-02T15:54:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.095-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>andreas versalius&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/276/5657/640/Vesalius1.jpg'&gt;&lt;img border='0' class='phostImg' src='http://photos1.blogger.com/img/276/5657/480/Vesalius1.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8979158694037769011?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8979158694037769011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8979158694037769011' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8979158694037769011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8979158694037769011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/07/andreas-versalius_02.html' title=''/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4177833732859909901.post-8415201891374993404</id><published>2005-07-24T14:14:00.001-07:00</published><updated>2009-04-05T01:34:47.086-07:00</updated><title type='text'>Wahrheit und Kraft</title><content type='html'>Hat die Wahrheit außer ihren unverwechselbaren Tugend, wahr zu sein, eine andere Kraft, sich in Wirklichkeit durch zu setzen? Oder ist die Wahrheit nur mit Kraft des Äußeren zu verwirklichen?&lt;br /&gt;Müssen wir die Wahrheit nur aufgrund ihrer Wahrheitssein hineinnehmen, ohne dabei alle Hoffnungen, irgendwann diese Wahrheit sich durchsetzen würde, und alle Welt sie anerkennen würde? Ist die Wahrheit immer noch die Wahrheit, wenn auch sie nicht als solche anerkannt wird? Wie und unter welchen Bedingungen dürfen wir hoffen, die Wahrheit sich durchsetzen? Ist diese Hoffnung selbst legitim? Oder ist die nur eine ideologisch eingebildete Aufforderung auf bestimmter Parteinahme?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die sich selbst durchsetzende Wahrheit, genauer, das Glauben an solcher Wahrheit ist ein Werk langen menschlichen Geschichte. Die griechische Philosophie, deren Auffassung von Wahrheit, die sich-zeigende-Wahrheit, im Heidegger wieder gefunden wird, und der Messianismus, der an der endgültigen Erlösung der Welt, in dem Moment alle unterdrückten, verborgenen Wahrheit sich durchzusetzen gedacht wird, und die Geschichtephilosophie Hegels, die Geschichte als einen Prozess der Verwirklichung des Geistes, also Verwirklichung der Freiheit erfasste, sind die drei Hauptquellen dieses Glaubens an Wahrheit mit Kraft des Durchsetzens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4177833732859909901-8415201891374993404?l=namseekim.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namseekim.blogspot.com/feeds/8415201891374993404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=4177833732859909901&amp;postID=8415201891374993404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8415201891374993404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4177833732859909901/posts/default/8415201891374993404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namseekim.blogspot.com/2005/07/wahrheit-und-kraft_24.html' title='Wahrheit und Kraft'/><author><name>southclock</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08204823344167474331</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='02238317443767383160'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>